Die Unteilbarkeit der Erde

Globale Krise Weltbürgertum & Weltföderation


"Vielleicht sind ja der Autor und seine Organisation, die Weltföderalisten-Bewegung, nicht ganz unschuldig daran, dass Dr. Roman Herzog in seiner Davos-Rede am 28. Januar über Weltbürgertum, Weltverfassung und Weltregierung, als Gegengewicht zu den Akteuren der Weltwirtschaft, sprach. Und dies nicht nur, weil der Bundespräsident zu den ersten Lesern dieses Buches gehörte."
Zitat aus Nr. 3/1998 Zeitschrift Progrom, Publikationsorgan der Gesellschaft für bedrohte Völker

Die inter-nationale Staatenwelt, eine zerstrittene GmbH: Gesellschaft mit beschränkter Haftung und mit beschränkter Selbst-Wahrnehmung, stößt nun immer schmerzlicher an die Grenzen ihres gruppen-egoistischen "Wachstums". Wobei das industrielle Konsumgüter-"Wachstum" im Buch als "Wucherung" eines schleichenden Selbst(zer)störungs-Prozesses enttarnt wird.
Die Staaten-Konferenzen von Berlin, Kopenhagen, Peking und Rio mussten, gemessen an den globalen Notwendigkeiten, ergebnislos bleiben. Das Überleben der Menschheit, ein unteilbar planetares Thema, kann nicht von den Repräsentanten nationaler Parteien und Polit-Fraktionen erfolgreich behandelt werden. Unsere Nationalstaatspolitiker sind für die Globalen Probleme und Herausforderungen ohne welt-verfassungsrechtliches Mandat und infolgedessen im wahrsten Sinn verantwortungslos und inkompetent.

Als Antwort an den Club of Rome Bericht "Ist die Erde noch regierbar?" verfasst, zeigt das Buch auf, dass es schon längst menschheits-orientierte Alternativen gibt, die von den herrschenden Denk-Strukturen in den Massenmedien zumeist beschwiegen werden.
So hat, u.a. auf Anregung von Thomas Mann und Eleanor Roosevelt, die Rechtsfakultät der Universität von Chicago schon Ende der
40er Jahre den Entwurf einer Welt-Verfassung entwickelt, der auf der Allgemeinen Erklärung der Menschrechte von 1948 basiert und diese rechtsverbindlich für nationale Regierungen und multinationale Konzerne macht. (Dieser Weltverfassungs-Entwurf ist im Buch mit abgedruckt.)

Dieses Buch, in der Tradition von Dag Hammarskjöld, Aurelio Peccei, Isaac Asimov, Erich Fromm, Robert Jungk und Ossip Flechtheim, skizziert die Geschichte der Weltbürgerbewegung und plädiert für Globale Strukturen zur Bewältigung der Globalen Krise. Die "Vereinten" Nationen müssen weitgehend reformiert, demokratisiert und in ein echtes Weltparlament umgewandelt werden.
Wir müssen beginnen zu begreifen, dass wir am Ende des Zeitalters der Inter-Nationalität angekommen sind. Wenn wir als Menschheit im Chaos der kommenden System-Umbrüche überleben wollen, dann nur mit Globalen Stukturen und kosmopolitischen Institutionen. Das Buch entdeckt "Die Geheimnisse" von Goethes und Kants Idee einer Weltföderation.

Siehe auch den link zum Interview mit dem Autor in der Süddeutschen Zeitung anlässlich seines Vortrages 1996 in München,
in welchem er den Finanzsystem-Crash von 2008 - 2010 voraussagte.

Der Autor, Stephan Mögle-Stadel, war in den 90er Jahren Mitglied einer Tochterorganisation des Club of Rome (Club of Budapest) und Mitglied der deutschen Gesellschaft (Sektion) des Club of Rome. Er arbeitete lange Zeit für einen Think-tank und verschiedene Nicht-Regierungs-Organisationen. Heute ist er u.a. Vorstandsmitglied der World Citizens Foundation in New York City. Kontakt-link.


Stephan Mögle-Stadel: Die Unteilbarkeit der Erde
Mit einem Vorwort von Prof. Ossip Flechtheim und Sir Peter Ustinov
240 Seiten, gebunden, mit Fotos, Bouvier Verlag, Bonn 1996
ISBN 3-416-02565-2

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